Nachhaltiges Material
Naturfaser
Naturfasern haben eine natürliche pflanzliche, tierische oder mineralische Quelle. Der Vorteil von vielen natürlichen Quellen ist, dass sie biologisch abbaubar, recycelbar und somit nachhaltig sind. (Stuber 2019, 45)
Chemiefaser
Zellulosische Chemiefasern
Die zellulosische Chemiefaser wird aus der natürlich vorkommenden Zellulose in z.B. Holz oder Baumwolle gewonnen. Jedoch macht die Produktion den eigentlich pflanzlichen Rohstoff zu einer Chemiefaser, denn die Faser wird schliesslich aus einer künstlich produzierten Spinnflüssigkeit generiert. Die Fasern können durch Recycling wieder in den biologischen Kreislauf zurückgeführt werden. (Buergi et al. 2013, 196)
Synthetische Chemiefasern
Synthetische Chemiefasern werden dagegen aus Erdöl und/oder Steinkohle hergestellt. «Aus chemischen Verbindungen» werden die Fasern also aufgebaut, indem ein «Schmelz-, Trocken- oder Nassspinnverfahren» eingesetzt wird. (Buergi et al. 2013, 197)
Problematik der synthetischen Chemiefaser
- Erdöl ist nicht unendlich verfügbar
- Erhöhter Energie-, Faser- und Wasserbedarf
- Gefährliche Hilfsstoffe werden bei der Verarbeitung eingesetzt
- Beim Waschen gelangen Schwermetallreste ins Abwasser und können nicht gefiltert werden in der Kläranlage. Somit führt der Weg auch in unser Trinkwasser.
- Veredlung der Materialien mit Chemikalien und Farbmittel: Diese gelangen ebenfalls ins Abwasser (Schädigung Mensch, Tier, Natur).
(Eberle 2010, 3-4)



auch als Leinen bezeichnet wird, ist sehr langlebig und reissfest. (Stuber 2019, 45)

